Tunesien-Rallye 2004



Der amtierende Weltmeister der Cross-Country-Rallies, Cyril Despres, entschied den ersten Lauf zur FIM-Weltmeisterschaft 2004 für sich. Die anderen Podiumsplätze gingen an den Spanier Marc Coma und den Franzosen Richard Sainct.

Die neue 450er Klasse gewann der Chilene Carlo de Gavardo. Nicht dabei waren Fabrizio Meoni und Dakarsieger Juan Roma, der eine war krank, der andere verletzt. Somit hatte das KTM-Werksteam keine LC 8 am Start.

Bester Nicht-KTM-Fahrer wurde der Franzose Frank Olmi auf Honda auf Rang zehn.

Schnellster der acht deutschen Motorradfahrer war Norman Kronseder (KTM EXC 525) auf Platz 27. Sein Bruder Volker Kronseder (BMW HPN) schied bereits am ersten Tag sturzbedingt aus. Rupert Braun auf KTM 660 Rallye belegte Platz 36, Werner Pfeuffer den 38 Rang. Der vierte aus dem KRT-Team, Rallye-Newcomer Hans Dirnberger, wurde 57. Die Damenwertung ging an Patrizia Schek (Gesamt 59.) Ihre Schwester Angelika und Vater Herbert belegten die Plätze 71 und 73.

Bester Quadfahrer wurde der Franzose Jean Philippe Caillet auf Yamaha 450 YFZ (41. Platz).

Insgesamt erreichten 77 von 112 gestarteten Motorrad-und Quadfahrern das Ziel.

Die Tunesienrallye 2004 kennzeichneten einige Neuerungen in punkto Navigation. Drei Etappen wurden ohne GPS gefahren. Navigiert wurde ausschließlich nach Roadbook und Kompaß. Das forderte besondere Konzentration von den Fahrern und stellt ein Rückkehr zu den Wurzeln des Rallyefahrens dar.

Katrin Lyda

Gesamtergebnis

ältere Rallye-Berichte

 

 

 

Wer mehr über die Tunesienrallye oder auch andere Wüstenevents wissen will:
einfach ein Mail schicken an